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Die Geschichte der KF. Bamlach

Es begann alles im Jahre 1975 mit Pfarrer Ernst Steffi , der damals sein Amt in der Pfarrgemeinde antrat. Eine kirchliche Jugendarbeit gab es wohl schon, aber der Sinn und die Ziele waren eigentlich nicht klar, und man traf sich halt wöchentlich in der Runde oder vielleicht auch mal etwas mehr.

Pfarrer Ernst Steffi (jahrelang Kolpingmitglied und Präses) sah keine andere Lösung als diese Vereinigung erst mal aufzulösen. Im Weiteren forcierte er die Arbeit mit den Ministranten und so brachten wir an den großen Festen über 30 Minis zusammen die ministrierten.

Nach und nach wuchs aus der großen Ministranten Schar der eine oder andere heraus und begann den Eintritt ins Berufsleben. Auch Sie versuchte Pfarrer Steffi zu halten und zog Sie zum Lektoren -dienst heran. Nach und nach sprach er die älteren an und förderte den Aufbau einer Jugendgruppe. Schon bald traf man sich regelmäßig und versuchte ein Programm aufzustellen. Die Arbeit machte Spaß und die Schar wuchs. Auch an den Wochenenden traf man sich und es wurden einige unvergessliche Stunden verbracht.
Bald trug man sich auch mit dem Gedanken Ferienlager durchzuführen und zu planen. Bei der Beantragung von Jugendleiterausweisen beim Diözesanverband wurde uns klar dass wir bisher eigentlich gar keinem Verband angehörten. Pfarrer Steffi lud daraufhin von der Kolpingfamilie Lörrach einige Kolpingbrüder ein, und bat Sie uns zu berichten.

Nach einigen Überlegungen und dem sanften Drängen unseres Pfarrers beschlossen wir die Gründung einer Kolpingfamilie. Mit ausschlaggebend war auch dass bei Kolping mit Erreichen eines bestimmten Alters kein Ende kam sondern dass es auch bis in die Familien weitergeht. Am Kolpinggedenktag 1984 war die offizielle Gründung unserer Kolpingfamilie. Wir waren damit fortan eine der jüngsten Kolpingfamilien in unserm Bezirk. Egal welches Jubiläum wir besuchten wir waren meistens die Jüngsten. Pfarrer Steffi wurde unser Präses und zum 1. Vorsitzenden wurde Johannes Hugenschmidt gewählt.

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Kolpingfamilie prächtig und es war eine Freude dabei zu sein. Mit einer alljährlichen Fastnachtsveranstaltung wurde das nötige Kleingeld für die Arbeit beschafft. Auch Altpapier und Schrott wurde gesammelt den Erlös dieser Aktion spendeten wir regelmäßig an den "Speckpater " ( Pater Werenfried van Straaten ) Kirche in Not / Ostpriesterhilfe. Auch Ferienlager wurden durchgeführt, manchmal sogar zwei gleichzeitig in einem Jahr. Die Kolpingfamilie etablierte sich zu einem festen Bestandteil in der Pfarrei.

Immer wieder brannte uns das Problem der eigenen Räumlichkeiten unter den Nägeln, und wir dachten verschiedene Lösungen durch. In dem von der politischen Gemeinde zur Verfügung gestellten Raum konnte man nicht mal ein eigenes Bild aufhängen. Nach mehreren Rückschlägen war es Ende 1989 endlich soweit, wir hatten den Bau eines Pfarrheimes vor Augen. Es war uns allen klar dass wir dies nur mit einer enormen Anstrengung und einer Menge Eigenleistung schaffen würden. Hier zeichneten sich doch dann bereits die ersten Verluste unserer KF. ab. Meist waren es die gleichen Familiennamen die auf der Baustelle anzutreffen waren. An Ostern 1991 war es soweit unser Pfarrheim wurde eingeweiht. In den nun eigenen Räumen konnte man jetzt ganz anders arbeiten.

Am Montag den 18.März 1996 erhalten wir die traurige Nachricht dass unser Gründer und Ehrenpräses im Krankenhaus in Offenburg seinem langen und schweren Krebsleiden erlegen ist. Die Kolpingsfamilie verliert mit Ihm einen starken Rückhalt und vermisst künftig seinen Rat und seine motivierenden Anregungen. Erst jetzt merken wir bestürzt was wir an unserm Präses gehabt haben.

Die Pfarrei wird künftig von Bad Bellingen mitversorgt, neuer Präses wird der dortige Pfarrer Alfred Daum. Im Zuge der Seelsorgeeinheiten und dem Ruhestand von Pfarrer Alfred Daum wird Pfarrer Jan Pieper aus Schliengen künftig für die Pfarrei zuständig sein und neuer Präses der Kolpingsfamilie. Pfarrer Jan Pieper geht 2009 in den Ruhestand, es folgt Pater Marian Rybak der nun unser derzeitiger Präses ist.

Pfarrer Ernst Steffi

Pfarrer Alfred Daum

Pfarrer Jan Pieper

Pater Marian Rybak